Veranstaltungen und aktuelle Mitteilungen

Erinnerung an den Mauerbau 1961

Am Sonntag, den 13. August 2017 um 15.00 Uhr erinnert das Grenzmuseum Schifflersgrund mit einer Gedenkstunde an den Mauerbau 1961. Veranstaltungsort ist die Hessenhalle der Gedenkstätte.

Neben Staatssekretär Mark Weinmeister (Hess. Staatskanzlei), ist die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund als Rednerin geladen.

Die musikalische Begleitung der Veranstaltung erfolgt durch den Polizeichor Kassel.

Erinnerung an den 17. Juni 1953

Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Ereignisse vom 17. Juni 1953

Sonntag, den 18. Juni 2017 um 15.00 Uhr in der Hessenhalle der Gedenkstätte Grenzmuseum Schifflersgrund

  1. Begrüßung durch 1. Vorsitzenden, Herrn Wolfgang Ruske
  2. musikalischer Beitrag, Polizeimusikkorps Thüringen
  3. Grußworte der Landräte Herr Stefan Reuß, Werra-Meißner-Kreis und Herr Dr. Werner Henning, Eichsfeldkreis
  4. musikalischer Beitrag, Polizeimusikkorps Thüringen
  5. Filmvorführung und Gespräch „Die Familie“ – Hinterbliebene der Maueropfer mit dem Regisseur Stefan Weinert
  6. musikalischer Beitrag, Polizeimusikkorps Thüringen
  7. Kranzniederlegung
  8. Pressegespräch

Gedenken an das Kriegsende 1945

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erinnert gemeinsam mit dem Arbeitskreis Grenzinformation e. V. am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 15.00 Uhr, an das Kriegsende 1945.

Zu dieser Veranstaltung, in der Hessenhalle der Gedenkstätte Grenzmuseum Schifflersgrund, wird Frau Justizministerin Eva Kühne-Hörmann die Gedenkansprache halten. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Männerchor Bad Sooden-Allendorf.

Eintritt frei!

Zeitzeugenvortrag über den 17. Juni 1953

Siegfried Buchholz aus Mainz hält am Freitag, den 28. April 2017 um 19.00 Uhr in der Balzerbornklinik zu Bad Sooden-Allendorf einen Zeitzeugenvortrag über den 17. Juni 1953 in Berlin.

 

Über den Referenten

Biografisches

1939 geboren in Berlin
1957
Abitur in West-Berlin
1961 Abschluss zum Ingenieur Nachrichtentechnik
1961-2003 Tätigkeit als Ingenieur/Manager bei IBM Deutschland
Seit 2003 im Ruhestand

Mitgliedschaft und Engagement in der CDU Main

Kurzbeschreibung

Siegfried Buchholz wurde 1939 in Berlin geboren. 1946 kehrte die Familie, die zuvor bis in den Harz geflüchtet war, nach Berlin-Britz in den amerikanischen Sektor zurück. Im Zuge einer Grenzbegradigung wurde das Wohngebiet 1948 dem sowjetischen Sektor zugeordnet. Mit Repressalien wie z.B. dem Entzug der Lebensmittelmarken für die ganze Familie sollte eine Umschulung Buchholz in den Ostsektor erreicht werden. Dieser pendelte jedoch weiterhin von Ost nach West zur Schule und zurück. Den 17. Juni 1953 erlebte er hautnah mit, da sein Vater, der auf der Stalinallee arbeitete, sich den Demonstrationen anschloss. Zudem war zwei Wochen kein Schulbesuch möglich, da die Grenzen in dieser Zeit geschlossen waren. 1954 flüchtete die Schwester, ein Jahr später der Vater nach West-Berlin. Der jüngere Bruder, der zunächst in Ost-Berlin eingeschult worden war, ging ab 1959 ebenfalls in West-Berlin zur Schule. 1959 wurde die Mutter aufgrund eines Wirtschaftsvergehens angeklagt und für drei Monate inhaftiert. Sie hatte 20 Eier geschmuggelt. Buchholz flüchtete 1959 mit seinem Bruder nach West-Berlin, die Mutter folgte im April 1960.