Bildungsangebot

Bildungsangebote für Schüler im Grenzmuseum

Führung durch die Gedenkstätte

Vor allem Gruppen von Schüler, Studenten aber auch Erwachsenen ist eine Führung durch das Museum zu empfehlen. Diese dauert etwa eineinhalb Stunden. In den Führungen werden folgende Schwerpunkte beleuchtet.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und der daraus resultierenden Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen stellt das Wanfrieder Abkommen aus dem Jahr 1945 einen ersten Punkt im aufkommenden Kalten Krieg zwischen den neuen Machtblöcken dar. Das Wanfrieder Abkommen ist von globaler Bedeutung und damit einmalig in Deutschland. In ihm wird ein Gebietsaustausch zwischen der amerikanischen und der sowjetischen Besatzungszone vereinbart, was den Grenzverlauf in dieser Region veränderte.

Unter Einbeziehung der Original-Objekte wie Grenzzaun, Beobachtungsturm, Technik aus West und Ost sowie weiteren Gegenstände können Besucher einen Einblick zum Aufbau der innerdeutschen Grenze erhalten.

Hier im Schifflersgrund endete die Flucht von Heinz-Josef Große tödlich. Dieses Schicksal wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.


Zeitzeugengespräche

Zu bestimmten Lernfeldern wie Flucht oder Leben im Sperrgebiet stehen Zeitzeugen aus Hessen und Thüringen zur Verfügung, die mit Gruppen über ihre persönlichen Erlebnisse ins Gespräch kommen. Die Pädagogen im Museum unterstützen sie bei der Auswahl der Zeitzeugen und stehen auch auf Wunsch bei der Moderation der Gespräche zur Verfügung.


Projekttag/Projekttage

Den Schülern wird die Möglichkeit geboten, sich mit der komplexen Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands in Führungen und Diskussionsrunden auseinanderzusetzen. Im Vorfeld der Projekte erfolgt eine Absprache mit den Lehrern über die Inhalte des Projekttages oder der Projektwoche. Die Projekte sind für Schüler ab der 8. Klassenstufe geeignet. Historische Grundkenntnisse werden allen Schülern zu Beginn jedes Projektes je nach den Vorkenntnissen vermittelt. Ebenso erhalten alle Schüler eine Führung durch das Museum. Danach erfolgt eine Aufteilung der Schüler in Kleingruppen und sie erhalten projektbezogene Themen zur Erarbeitung. Sie erschließen sich die Inhalte des jeweiligen Themas selbstständig. Von den Pädagogen des Museums wurde altersgerechtes Arbeitsmaterial erstellt, das den Schülern eine Orientierungshilfe bei der Arbeit im Museum bietet. Für die anschließende Präsentation der Ergebnisse stellen die Schüler sich gegenseitig ihre Erkenntnisse in Form von Vorträgen vor. Interessierten Lehrern steht für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vertiefung der Projekte Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Empfehlungen für Projekttage sind 2 bis 3 Tage


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